Zur Person
Markus Schönewolf (*1977) ist freier Komponist.
Seine Musik zeichnet sich durch eine individuelle, kontrapunktisch-linear geprägte Klanglichkeit aus.
Als »sehr langsam und ultragenau« bezeichnet der Komponist seine Arbeitsweise, bei der sich »im Idealfall Sinnlichkeit und Ratio anhaltend gegenseitig befruchten«.
Nur die Musik, die ich nach überlanger Zeit der Kontemplation innerlich hören und emotional erspüren kann, ist mir gültig. Gerade die lange, intensive und mitunter brutalemotionale Art der Beschäftigung mit dem Gegenstand heiligt mir diesen.
Besonderes Interesse gilt der Kammer- und Chormusik; doch auch Werke für Großes Orchester mit Solisten gehören zu Schönewolfs Œuvre.
2004 begann er sein Werkverzeichnis neu; die zuvor entstanden Werke verloren ihre Gültigkeit. Seine Missa da pacem – ausgerechnet das einzige spät- (bzw. postromantische) Werk – ist sein opus primus. Seinen individuellen Stil meint Schönewolf mit dem 1. Streichquartett (2006) oder Weißer Schlaf (2007) gefunden und erst mit dem Konzert für Streichquartett SOLO (2008–2009) sich ganz zu eigen gemacht zu haben.
Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist Markus Schönewolf als Chorleiter und Dozent an der Kölner Musikhochschule tätig. Großes Interesse beanspruchen ferner die Natur und Lyrik.
Er lebt mit seiner Familie im Bergischen Land unweit von Köln.